Kindern bei Trauer und Verlust helfen
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Es gibt kein richtig oder falsch. Fragen Sie das Kind, ob es teilnehmen möchte, und erklären Sie vorher, was passieren wird. Viele Kinder profitieren davon, Abschied nehmen zu können. Haben Sie einen "Rückzugsplan" bereit, falls es dem Kind zu viel wird.
Verwenden Sie klare, ehrliche Worte und vermeiden Sie Euphemismen wie "eingeschlafen". Erklären Sie altersgerecht: "Opa ist gestorben. Das bedeutet, dass sein Körper aufgehört hat zu arbeiten und er nicht mehr bei uns sein kann." Erlauben Sie alle Gefühle und beantworten Sie Fragen geduldig.
Kinder trauern anders als Erwachsene – oft in "Wellen". Sie können traurig sein und kurz darauf spielen wollen. Das ist normal. Jüngere Kinder verstehen die Endgültigkeit oft nicht sofort. Schulkinder können Schuldgefühle oder Ängste entwickeln. Jugendliche ziehen sich möglicherweise zurück.
Suchen Sie Hilfe, wenn: das Kind sich stark zurückzieht, anhaltende Schlafstörungen oder Albträume auftreten, aggressives Verhalten zunimmt, Schulleistungen stark nachlassen, oder das Kind über Wochen nicht über den Verlust sprechen kann. Kinderpsychologen und Trauerbegleiter können unterstützen.