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Selbstfürsorge7 Min. Lesezeit10. Februar 2024

Selbstfürsorge in der Trauer

Wie Sie in Zeiten der Trauer auf sich selbst achten und Kraft schöpfen können.


Auf sich selbst achten in der Trauer

Trauer ist anstrengend – körperlich und emotional. Gerade jetzt ist es wichtig, auf sich selbst zu achten. Diese Tipps können Ihnen helfen.

Körperliche Selbstfürsorge

Grundbedürfnisse nicht vergessen:

  • Essen Sie regelmäßig, auch wenn der Appetit fehlt

  • Trinken Sie ausreichend Wasser

  • Versuchen Sie, einen Schlafrhythmus einzuhalten

  • Bewegung an der frischen Luft tut gut


Seien Sie geduldig mit sich:
  • Erschöpfung ist normal

  • Konzentrationsschwäche ist typisch

  • Körperliche Symptome wie Kopf- oder Magenschmerzen können auftreten


Emotionale Selbstfürsorge

Gefühle zulassen:

  • Es gibt kein "richtiges" Trauern

  • Alle Gefühle sind erlaubt: Trauer, Wut, Erleichterung, Schuld

  • Tränen sind heilsam


Grenzen setzen:
  • Sagen Sie Nein zu Verpflichtungen

  • Ziehen Sie sich zurück, wenn Sie es brauchen

  • Bitten Sie um Hilfe bei Aufgaben


Hilfe annehmen

  • Sprechen Sie mit Vertrauenspersonen

  • Nehmen Sie konkrete Hilfsangebote an

  • Erwägen Sie professionelle Trauerbegleitung

  • Selbsthilfegruppen können unterstützen


Wann professionelle Hilfe?

Suchen Sie Unterstützung, wenn:

  • Sie nicht mehr schlafen können

  • Alltägliche Aufgaben unmöglich erscheinen

  • Gedanken kreisen unkontrolliert

  • Trauer nach Monaten nicht nachlässt

  • Gedanken an Selbstverletzung aufkommen


Wichtig: Trauer ist keine Krankheit, aber manchmal braucht man Unterstützung. Scheuen Sie sich nicht, Hilfe zu holen.

Schlagwörter

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